Geschichte der PBS

Sicher haben auch Sie schon die Erfahrung gemacht, dass die Erstellung einer statischen Berechnung nicht nur aus der reinen Berechnung besteht, sondern zu einem großen Teil aus Organisation und Textverarbeitung, Zeichnungen sowie Arbeiten in Tabellenwerken. Diese Tätigkeit des konstruktiven Ingenieurs wird vom BETRIEBSSYSTEM STATIK in Verbindung mit den derzeit ca. 460 integrierten Programmen optimal unterstützt. Zusätzlich zu den Berechnungsteilen können vom System auch Verwaltungsaufgaben (Rechnungen, Briefe, Adressverwaltung, Rundschreiben etc.) übernommen werden.

Das BETRIEBSSYSTEM STATIK basiert auf einer Idee und Entwicklung des Ingenieurbüros Jürgen Koch / Vellmar. Dieses Büro ist seit 1966 (den Ursprüngen der elektronischen Datenverarbeitung) mit der Entwicklung von Software für den konstruktiven Ingenieurbau beschäftigt (zunächst für Olivetti P101, später für WANG 720 und WANG 2200):

Olivetti (18.12.68) Wang 720 (21.12.72) Einladung (02.03.73) Deckblatt (15.08.77)

Seit 1980 wird dieses Softwarepaket von der PBS vertrieben, weiterentwickelt und gepflegt. Seit 1985 ist das BTS STATIK auch für PC-Computer verfügbar.

Die nachfolgende Abhandlung versucht die entscheidenden Merkmale unseres Softwarepaketes (des BTS STATIK) zu verdeutlichen. Die gesamte Leistungsfähigkeit des Systems wird man allerdings nur nach einer ausführlichen Programm-Demonstration beurteilen können. Bitte sprechen Sie diesbezüglich mit uns.

Bei allen Angaben, auch bei Preisen, behalten wir uns Änderungen im Rahmen einer technischen Weiterentwicklung vor. Aussagen über mögliche Geräteanforderungen und -kombinationen beschränken sich auf den Zeitpunkt der Schriftlegung. Neue Hardwaresysteme und technische Innovationen können Änderungen und Modifikationen erfordern.

Warum "Betriebssystem" ?

Der Begriff 'BETRIEBSSYSTEM STATIK' wurde in unserem Hause bereits mit der ersten Version (ca. 1975) geprägt und steht als Synonym für eine Benutzeroberfläche, die die wesentlichen Verwaltungsfunktionen eines STATIK-Arbeitsplatzes beinhaltet (Ein- / Ausgabesteuerung, Datenbank, Editor, Grafikroutinen etc.). Der Begriff BETRIEBSSYSTEM ist nicht zu verwechseln mit den heute gängigen Computer- Betriebssystemen (z.B. LINUX, UNIX, WINDOWS o.ä.).

Entstehungsgeschichte

Die bisherige Verwendung der Microcomputer als "Rechenmaschine" mit mehr oder weniger komfortabler Dateien und -ausgabe und "von Hand"-Ergänzung der EDV-Berechnungen führte zu einer Umkehrung des Arbeitszeitverhältnisses zwischen Schreibarbeit (Datenaufbereitung und -auswertung) und Berechnung, und erzeugte den Wunsch nach Programmen, die diesen zeitraubenden Arbeitsvorgang erleichtern.

So ist zum Beispiel ein Durchlaufträger-Programm mit Stahlbetonbemessung als Standardprogramm anzusehen, während die Zusammenstellung der Belastung aus den verschiedensten Vorpositionen vom Ingenieur manuell ausgeführt werden musste. Dabei erforderte (neben der Schreibarbeit) auch das Suchen von Auflagerkräften, Momenten, Horizontalkräften etc. (kurz der 'weitergehenden Daten') sowie das Blättern in Tabellen einen erheblichen Zeitaufwand.

Diese Art der Anwendung führte zwangsläufig zu statischen Berechnungen, die durch die Mischung von handschriftlichen Textteilen, eingeklebten Protokollstreifen und EDV-Ausdrucken unübersichtlich und unsauber wurden. Dazu kam die Verwendung von Programmen verschiedener Softwareanbieter, die untereinander nicht kompatibel waren und das äußere Bild zusätzlich verschlechterten.

Das führte schließlich dazu, dass im Jahre 1972 mit der Entwicklung von Positionstexten begonnen wurde, die nacheinander ablaufen und das Aufstellen und Schreiben einer fortlaufenden Statik ermöglichen. In diese Texte mussten jedoch (bedingt durch die Speicherkapazität der damals verwendeten Computer) noch alle weiterführenden Daten manuell übernommen werden, so dass weiterhin an besseren Lösungen gearbeitet wurde.

So entstand 1975 ein übergeordnetes Text- und Variablensteuerprogramm (das BTS STATIK 1.0), das erstmalig die integrierte Verarbeitung der verschiedenen Positionen ermöglichte. Erst durch diese Verzahnung der einzelnen Statik-Texte und das Ineinanderfließen von einmal erfassten Ursprungsdaten und Ergebnissen, sowie durch deren wiederholte Verwendung wird der Computer am Arbeitsplatz des Ingenieurs optimal genutzt.

Inzwischen werden seit 1976 (Erstinstallation) im ganzen Bundesgebiet an mehreren tausend Arbeitsplätzen statische Berechnungen mit dem BTS STATIK erstellt. Im Laufe dieser Zeit wurden in dieses Programmpaket zahlreiche neue Statik-Programm-Module integriert. Neue Möglichkeiten (Systembilder, Quickplot, Betriebssystem Zeichnen, PBS-CAD) wurden geschaffen und mit den vorhandenen Programmen verknüpft. In dieser Zeit durchlief das BTS STATIK bereits mehrere Computergenerationen. Trotz Wechsels der Hardware konnte der Kunde die gewohnte und bewährte Software mit nur geringen Kosten und ohne neue Einarbeitungszeiten auf die neuen Computersysteme übernehmen.

Mit dem Texteditor erreicht man eine besonders hohe Flexibilität der Programme. Handschriftliche Ergänzungen und Einträge gibt es nicht mehr.

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Letzte Aktualisierung: 23.09.2016
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